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Bornholms Outdoor Kodex: Höflicher Umgang, gutes Erlebnis und sicheres Bewegen in der Natur

Erfahren Sie mehr über Bornholms Outdoor Kodex in diesem Artikel

Auf Bornholm lieben wir unsere Natur, und zwar so sehr, dass wir sie das ganze Jahr nutzen. Bornholm hat Felsen, tiefe Wälder, offene Flächen, lange Küstenabschnitte , weiße Sandstrände und hügeliges Terrain. Die große Diversität der Landschaften bietet viele Möglichkeiten für Outdoorerlebnisse, bei denen Sie alles von Wandern bis zum atemberaubenden Mountainbiken und Tauchen, Kajakfahren, Surfen und vieles mehr ausprobieren können. Wir haben Natur und Terrain für Outdoorerlebnisse zu Lande und zu Wasser.

Mit anderen Worten: Bornholm hat die besten Möglichkeiten für Outdoorerlebnisse.

Und um weiterhin unsere geliebte Bornholmer Natur so gut wie bislang nutzen zu können, wurde Bornholms Outdoor Kodex entwickelt. Das sind einige sich leicht zu merkende ethische Richtlinien für einen höflichen Umgang miteinander, gute Naturerlebnisse und ein sicheres Bewegen in der Natur.

Wir hoffen, dass auch Sie mit dazu beitragen, gute Naturerlebnisse für alle in Bornholms schöner Natur zu gewährleisten. Wir sehen uns dort draußen!

Treiben Sie Ihren Outdoorsport dort, wo es erlaubt ist

Es ist empfehlenswert, sich jederzeit an die geltenden Regeln in einem bestimmten Naturgebiet zu halten – egal, ob es im Wasser, an Land oder in der Luft ist.

  • Beachten Sie die Schilder und ihre Bedeutung. Ist ein Gelände oder ein Weg für eine spezifische Outdooraktivität ausgewiesen, dann benutzen Sie den Weg oder das Gelände möglichst nur für diese Outdooraktivität – beispielsweise Reitwegem Mountainbikespuren usw. In einigen Fällen ist ein Weg bzw. ein Gelände auch für mehrere Aktivitäten ausgewiesen. Beachten Sie auch Regeln und Aufenthaltsbeschränkungen für bestimmte Gebiete. So dürfen Sie sich in privaten Waldgebieten nicht im Zeitraum von Sonnenuntergang bis 6 Uhr am nächsten Morgen aufhalten.
  • Treten Sie nicht auf Pflanzen und benutzen Sie für Ihre Outdooraktivitäten keine Altertumsdenkmäler, Grabhügel, Deiche und Treppen. Treppen dürfen natürlich gerne von Wanderern und Läufern genutzt werden.
  • Erfordert Ihre Outdooraktivität eine Lizenz, eine Genehmigung, ein Zertifikat, Kursus oder ähnliches, dann haben Sie diese Papiere bitte bei sich.
  • Benutzen Sie bitte nur Parkplätze, die durch Schilder oder Karten dafür ausgewiesen sind. Ist der Parkplatz schon besetzt? Dann fahren Sie bitte auf einen anderen Parkplatz.

 

Üben Sie Ihre Outdooraktivität verantwortungsbewusst aus

Die Straßenverkehrsordnung gilt auch in der Natur – befolgen Sie die Regeln und achten Sie auf die Vorfahrt.

  • Bremsen Sie, wenn Sie auf andere Nutzer treffen, und halten Sie Abstand, wenn Sie überholen. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Umgebungen und der Beschaffenheit von Wegen und Pfaden an. Sind Sie in einer Gruppe unterwegs, dann halten Sie Abstand zu Ihrem Vorder- und Hintermann. Es ist empfehlenswert, bei einer Outdooraktivität immer zu zweit zu sein – und es empfiehlt sich ebenfalls, mit den Grundfunktionen der Ersten Hilfe vertraut zu sein, da das für die Sicherheit Aller wichtig ist.
  • Halten Sie sich auf asfaltierten Wegen und Straßen immer am Randstreifen, und seien Sie für Autofahrer und andere Benutzer immer gut sichtbar. Tragen Sie immer Licht und Reflexe, wenn es dunkel ist.
  • Wenn Sie Kopfhöhrer tragen, dann spielen Sie bitte in einer Lautstärke, die es Ihnen ermöglicht, immer noch auf Signale oder Kontaktaufnahmen anderer zu hören. Geben Sie bitte ein Signal, wenn Sie überholen möchten – so früh wie möglich. Fahren Sie Rad, dann benutzen Sie evt. eine Klingel – haben Sie bitte im Hinterkopf, dass Ihr Rad fast geräuschlos ist.
  • Seien Sie mit Ihrer Ausrüstung vertraut, pflegen und warten Sie diese und denken Sie auch daran, wenn Sie in die Natur gehen. Fehlt noch etwas? Dann warten Sie mit der Ausübung Ihrer Aktivität, bis alles da ist. Benutzen Sie immer Sicherheitsausrüstung, wenn es erforderlich ist. Beim Radfahren bitte immer einen Helm tragen. Sie können eine Notfall-App auf’s Smartphone laden („112“), die den Rettern im Notfall auf Knopfdruck genau anzeigen kann, wo Sie sich gerade befinden. Haben Sie auch immer Ihre Krankenkassenkarte dabei.
  • Überschätzen Sie sich nicht. Seien Sie sich Ihrer Fähigkeiten, Grenzen und Kompetenzen bewusst. Fühlen Sie sich nicht sicher, und haben Sie Zweifel daran, ob Sie mit den Verhältnissen klar kommen – dann üben Sie die Outdooraktivität nicht aus und vermeiden Sie riskante Situationen.
  • Schonen Sie Pfade und Wege in sehr nassen Perioden. Benutzen Sie nur die robusten Pfade und Wege und Waldwege. Halten Sie sich bitte an die Anweisungen der örtlichen und nationalen Behörden unter sehr schlechten Wetterverhältnissen bezüglich des Sicherheitsniveaus. Das kann zum Beispiel in Verbindung mit einem Sturm, mit Eis auf Seen und Ähnliches sein.

 

Nehmen Sie Rücksicht auf andere Outdoorausübende

Seien Sie ein gutes Beispiel für umsichtigen Umgang mit einander. Respektieren Sie andere Naturbenutzer – so respektiert man auch Sie.

  • In der Natur gibt es kein Vorrecht – ist aber eine Route für eine bestimmte Outdooraktivität ausgewiesen, dann gehen Sie bitte zur Seite, wenn jemand, der die ausgewiesene Outdooraktivität ausübt, passieren möchte. Seien Sie höflich und freundlich im Umgang mit anderen Naturnutzern und schenken Sie ein Lächeln als Dank dafür, dass jemand anders Rücksicht auf Sie nimmt. Das gibt allen ein besseres Erlebnis und dient auch dem Image Ihrer Sportart. Sie sind der-/diejenige, der/die gute Laune und Sicherheit in der Natur schafft.
  • Machen Sie Platz für andere und stellen Sie sich an den Rand, wenn Sie anhalten.
  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie die Spur wechseln – schauen Sie auch nach hinten und orientieren Sie sich, Sie könnten beim Überholen einen anderen Nutzer ausbremsen, der im schlimmsten Fall stürzen könnte. Wechseln Sie nie unvermittelt die Spur und kommunizieren Sie mit anderen, wo Sie hin möchten, wenn Sie die Spur oder Richtung wechseln möchten.
  • Nehmen Sie auch Rücksicht auf eventuelle Bewohner, in dem Sie dort keinen Lärm machen, wo Sie gerade Ihre Outdooraktivität ausüben.
  • Meiden Sie Orte, an denen bereits viele Nutzer sind. Sind in einem Gebiet schon viele Nutzer, gehen Sie wo anders hin, oder warten Sie ab, bis etwas mehr Platz geworden ist.
  • Benutzen Sie bitte – wo möglich – immer öffentliche Toiletten. Ist das nicht möglich, dann gehen Sie bitte weg von öffentlichen Wegen und Straßen und vergraben Sie Ihre Hinterlassenschaften. Orientieren Sie sich gerne schon im Vorfeld bezüglich der Toilettenverhältnisse entlang Ihrer geplanten Route, bevor Sie sich auf den Weg machen.

 

Schonen Sie die Umwelt

Schonen Sie Tiere, Pflanzen, Bäume, Felsen – alle Naturressourcen. Denn erst diese machen die Natur so fantastisch und erlebenswert.

  • Werfen Sie Ihren Abfall nicht in die Natur und räumen Sie immer hinter sich auf. Abfall und hinterlassene Gegenstände können der Tierwelt schaden. Verlassen Sie Ihre Ausrüstung nicht, wenn kein anderer darauf aufpassen kann – neugierige Tiere könnten sich verletzen. Wenn Sie Abfall sehen, heben Sie ihn bitte auf und bringen Sie diesen zum nächsten Container oder Mülltonne. Hinterlassene Ausrüstung sollte immer der Naturbehörde gemeldet werden. Im Übrigen sollten Sie auch keine Tiere füttern, da dies die Biodiversität stören kann.
  • Gehen Sie jagen oder angeln, dann beachten Sie bitte die Schutzzonen, -zeiten und -gürtel, sowie Mindestmaße – und Anglern wird empfohlen, sich jederzeit über die neuesten Vorschriften orientiert zu halten. Nehmen Sie nur Beute mit nach Hause, die Sie am selben Tag verarbeiten können. Gehen Sie Freizeitangeln, dann halten Sie bitte die Catch & Release-Praxis ein.
  • Beim Felsenklettern schonen Sie bitte die Felsen und hinterlassen Sie keine Keile oder andere Spuren, wo es nicht erlaubt ist. Beschneiden Sie keine Bäume und brechen Sie auch keine Äste ab, um sich Zutritt zu einem Gelände zu verschaffen. Jeglicher Beschnitt oder fysische Änderung eines Geländes muss immer in Absprache und Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Grundbesitzer geschehen. Zäune und Pfähle dürfen nicht beschädigt werden. Pforten und Tore müssen nach dem Passieren immer wieder geschlossen werden, da eingezäunte Tiere sonst entwischen können.
  • Nutzen und beschützen Sie die Natur, denken Sie an das Wohl der Tiere und nehmen Sie generell Rücksicht auf Tiere.

Outdoorunternehmern und -ausübenden wird immer empfohlen, sich über die geltenden Passierregeln und die Nutzung der Natur zu orientieren. Dies gilt sowohl für öffentliches, als auch für privates Gelände. Außerdem liegt es immer in der Verantwortung der Outdoorunternehmer und -ausübenden, die jeweils erforderlichen Genehmigungen, Zertifikate, usw. für die jeweilige Outdooraktivität dabei zu haben.

 

Danke, dass Sie mit auf Bornholms Natur aufpassen und somit die Naturerlebnisse anderer zu einem tollen Erlebnis machen!

 

Der Kodex wurde entwickelt in einer Zusammenarbeit von

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